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Stimmen zu ekip

  • Martina Stamm-Fibich, MdB

    Die Aufnahme einer großen Anzahl von Geflüchteten in kurzer Zeit stellt auch das deutsche Gesundheitssystem vor enorme Herausforderungen. Es bedarf nach wie vor eines hohen Engagements, nachhaltiger Initiativen sowie intensiver Begleitung, um gesundheitsfördernde Strukturen zu verstetigen. Ein gleichberechtigter Zugang zu Informationen und zu den Gesundheitsdienstleistungen selbst erfolgt nur dann, wenn Sprachbarrieren überbrückt werden. Hinzu kommen kulturelle Unterschiede vieler Konzepte und Einrichtungen, die aus der Heimatkultur möglicherweise unbekannt sind. Deshalb sehe ich die größte Herausforderung in der…

    Martina Stamm-Fibich, MdB
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  • Ekin Deligöz, MdB

    Es ist klar, dass die Bedarfe der Gesundheitsförderung von Menschen mit Migrationshintergrund durch die Lebensumstände und individuelle Bedürfnisse andere sind und uns deshalb vor besondere Herausforderungen stellen. Zunächst sehe ich die sprachlichen Barrieren als eine der zentralen Herausforderungen. Viele der Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung. Auch wenn sich hier das Angebot im Zuge der vielen Menschen, die bei uns Schutz suchten und suchen, vergrößert hat. Wichtig wäre daneben…

    Ekin Deligöz, MdB
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  • Gülistan Yüksel, MdB

    Gesundheitsförderung ist ein wichtiges Thema, denn es geht uns alle an. Jeder Mensch sollte einen niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten der Gesundheitsförderung bekommen. Partizipation, interkulturelle Kompetenz und die Verständlichkeit der Angebote sind dabei elementar. Sprach- und andere Zugangsbarrieren müssen abgebaut werden, damit jeder und jedem in unserem Land eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht wird. Denn: Gesundheit betrifft alle Menschen.

    Gülistan Yüksel, MdB
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  • Gitta Connemann, MdB

    Viele Initiativen in Deutschland beschäftigen sich mit der Ernährung und Bewegung von Menschen mit Zuwanderungshintergrund. „ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung“ führt diese zusammen. „ekip“ vernetzt Praktiker und Experten in Deutschland. „ekip“ zeigt unterschiedliche Instrumente für passgenaue Lösungen auf. Denn es gibt nicht DAS Kind mit Migrationshintergrund. Benötigt wird ein ganzheitlicher Ansatz unter Einbeziehung aller Lebensaspekte und mit allen Beteiligten. Und hier setzt „ekip“ an. Die Initiative bietet einen Werkzeugkasten für alle, die sich auf dem Feld…

    Gitta Connemann, MdB, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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  • Anne Janz

    Für eine erfolgreiche Umsetzung der Gesundheitsförderung in Lebenswelten ist die kommunale Ebene zentral. In der Kommune leben die Menschen, hier sind die Lebenswelten, hier gibt es die Zugänge zu den Zielgruppen. Auf der kommunalen Ebene wird auch die zielgeleitete Vernetzung der Akteure für die Gesundheitsförderung konkret. Die umfasst Vereine, die Träger der Jugendhilfe und weitere soziale Unterstützungssysteme, die Migrantenselbstorganisationen , Kitas und Schulen, die Bildungsträger, die Stadtteil- und Quartiersarbeit.

    Anne Janz, Vorsitzende Gesundheitsausschuss Deutscher Städtetag, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit der Stadt Kassel
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  • Verena Kupilas

    Ansprache, Beteiligung und die Entwicklung von bedarfsgerechten Angeboten und Maßnahmen sind die zentralen Herausforderungen in der Gesundheitsförderung. Bei Angeboten für Menschen mit Migrationshintergrund muss daher ein besonderes Augenmerk auf der kultursensiblen Ansprache liegen – dies tut der ekip-Werkzeugkasten und unterstützt mit Erfahrungen und Beispielen aus der Praxis.

    Verena Kupilas, Berliner Institut für Public Health
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  • Miriam Weilbrenner

    Der Werkzeugkasten ist gut gelungen – ich habe ihn bereits mehrfach an Interessierte weitergeleitet. Er bietet viele Anhaltspunkte für die Arbeit vor Ort. Neue Angebote können von den Erfahrungen erfolgreicher Initiativen profitieren und so noch effizienter gestaltet werden.

    Miriam Weilbrenner, Landesweite Koordinierungsstelle, Kommunale Integrationszentren NRW
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  • Dr. Olivia Wartha

    Erfolgreiche Gesundheitsförderung kann nur durch evidenzbasierte, zielgruppenorientierte Interventionen erreicht werden. Mit dem ekip-Werkzeugkasten wird die umfangreiche Phase der Interventionsplanung strukturiert und mit Wissen und Erfahrungen aus der Praxis sinnvoll unterstützt.

    Dr. Olivia Wartha, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Programm „Komm mit in das gesunde Boot“
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