Es ist klar, dass die Bedarfe der Gesundheitsförderung von Menschen mit Migrationshintergrund durch die Lebensumstände und individuelle Bedürfnisse andere sind und uns deshalb vor besondere Herausforderungen stellen. Zunächst sehe ich die sprachlichen Barrieren als eine der zentralen Herausforderungen. Viele der Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung stehen nur in deutscher Sprache zur Verfügung. Auch wenn sich hier das Angebot im Zuge der vielen Menschen, die bei uns Schutz suchten und suchen, vergrößert hat. Wichtig wäre daneben auch die Gewährleistung des Zugangs zu gesundheitlicher Aufklärung und Prävention. Dabei geht es aber nicht nur um die sprachlichen Barrieren, sondern auch um den niedrigschwelligen Zugang.

Ekin Deligöz, MdB