Über ekip

ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung

Im Jahr 2015 haben die Türkische Gemeinde in Deutschland, Mars Deutschland, die Deutsche Sportjugend und die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. die Initiative „ekip - Werkstatt Gesundheitsförderung“ ins Leben gerufen. Sie haben aus der Überzeugung gehandelt, dass die Gesundheitsförderung – insbesondere die Themen Ernährung und Bewegung – für Menschen mit Migrationshintergrund gestärkt werden muss. Zugleich waren die ekip-Partner sicher, dass im Wissenstransfer und im Austausch von Projekten untereinander der Schlüssel zum Erfolg liegt: So Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderungsangebote verbessert werden können. ekip – das türkische Wort für „Team“ und der Name der Initiative – steht für diesen Austausch und die Zusammenarbeit von Experten und Praktikern.

Ziel der Initiative ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung ist es,

  • Angebote zur Gesundheitsförderung für Familien mit Migrationshintergrund zu verbessern,
  • beim Aufbau nachhaltiger Strukturen zu unterstützen und
  • Praktiker stärker miteinander zu vernetzen.

Mit der Flüchtlingssituation hat sich der Bedarf erweitert: Auch für die geflüchteten Menschen in Deutschland ist die Gesundheitsförderung von wachsender Bedeutung. Die alten Herausforderungen bleiben auch die neuen: Interkulturelle Kompetenz, kultursensible Ansprache und Motivation, bedarfsgerechte Angebote und die entsprechende Sensibilisierung von Fachkräften sind auch die wesentlichen Herausforderungen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen, wie der Austausch mit Praktikern aus Präventionsprojekten ergab. Diese Themen hat ekip in den Workshops mit Praktikern aus Gesundheitsförderungsangeboten und Vertretern von Migranten-Organisationen, Sozialverbänden sowie der Wissenschaft diskutiert.

Aus diesem Austausch mit den Experten ist der interaktive ekip-Werkzeugkasten entstanden: Ziel des Werkzeugkastens ist es, dass die Praktiker vor Ort von den Erfahrungen und Anregungen anderer Angebote profitieren, sich stärker austauschen und vernetzen. Er führt erstmals bestehende Leitfäden mit Beispielen und Tipps aus der Praxis zusammen. Der Wissenstransfer untereinander und der hohe Nutzwert des Werkzeugkastens werden vom ekip-Netzwerk sehr geschätzt.

 

ekip-Werkzeugkasten: Chancen für die Gesundheitsförderung nutzen

Mit dem ekip-Werkzeugkasten steht ein Instrument zur Verfügung, dessen Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist:

  • Gesundheitsförderung für Menschen mit Migrationshintergrund ist mehr denn je aktuell.
  • Der ekip-Werkzeugkasten bietet einen hohen Nutzwert für die Praxis.
  • Der Ansatz von ekip – also der Austausch der Praktiker untereinander und der Transfer ihres Wissens wie auch ihrer Erfahrungen – fördert sowohl Qualität also auch die Effizienz von Angeboten vor Ort.
  • Im Mittelpunkt des ekip-Werkzeugkastens stehen die grundlegenden Herausforderungen von Gesundheitsförderungsangeboten für Migranten – davon profitieren Angebote unabhängig von ihrem spezifischen Angebot.
  • Mit dem ekip-Werkzeugkasten steht eine Arbeitshilfe für Gesundheitsförderungsangebote zur Verfügung, die mit Blick auf Inhalte und Zielgruppen weiterentwickelt werden kann.

Die Experten in den ekip-Workshops waren sich einig, der Zugang von Menschen mit Migrationshintergrund zu Gesundheitsförderungsangeboten muss verbessert, das heißt ein gleichberechtigter Zugang zu diesen Maßnahmen muss erreicht werden. Der ekip-Werkzeugkasten ist ein Schritt in diese Richtung.

Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund

Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund

Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund